volker müller

Der Ottakringer Postler um die Ecke wackelt seinen Moustache immer besonders enthusiastisch, wenn er meinen Pass durchblättert. Da steht unter „Geburtsort“ nämlich „Rum“ geschrieben. Rum liegt mit der S-Bahn fünf und mit dem Auto zwölf Minuten östlich der Funktionsjacken-Hochburg Innsbruck, wo ich 23 2/3 Jahre meines Lebens verbracht habe. Letzten Endes war aber der Drang, wegen der Theater-, Film und Medienwissenschaften nach Wien zu gehen größer als Patscherkofel und Nordkette zusammen. Im auch sonst recht ereignisreichen September 2008 bin ich ausgewandert – fast zeitgleich mit der Pleite von Lehman Brothers und Roger Federers fünftem US Open-Sieg in Serie. Während des Studiums durfte ich unter anderem für das Gap-Magazin schreiben und war nach Abschluss fünf Jahre bei Microsoft bzw. MSN Österreich als Content Manager und Redakteur tätig. Im September 2017 hatte ich dann die Gelegenheit bei Österreichs vermutlich beliebtestem Kinofoyer-Magazin SKIP hauptberuflich Filme sowie Serien zu schauen und darüber zu schreiben. Das hat mir auf Dauer weniger Spaß gemacht als ich dachte, weshalb ich nun als Texter in Wien der Selbständigkeit fröne.

Mit Anfang 20 habe ich erstmals die Tastatur für ein Medium gezückt. Seither war ich in vielen verschiedenen Themenbereichen als Content Manager sowie Redakteur und Texter in Wien unterwegs. Bei Microsoft bzw. MSN war ich beispielsweise hauptverantwortlich für das Nachrichten- sowie Sportressort und hatte außerdem einen eigenen Kinoblog, der offiziell wegen einer Neuausrichtung eingestampft wurde. Folgerichtig ging es dann beim SKIP sowohl off- als auch online hauptsächlich um Filme und Serien. Seit meiner Selbständigkeit schreibe und optimiere ich aber auch Texte für die Niederösterreich Werbung oder durfte die Marke FAIA – Das rauchfreie Ambientefeuer maßgeblich mitentwickeln und die Website contexten. Wenn das Thema also passt, kannst du mich für fast alles begeistern. Außer es geht um Nestlé, die OMV oder ähnlich gelagerte Endgegner.